wienwork: Mehr Sichtbarkeit für einen integrativen Betrieb

Ein frisch gedruckter Flyer, ein gepflegter Vorgarten, ein Essen im Lieblingsrestaurant: Vieles davon kommt in Wien von wienwork. Nur weiß das kaum jemand. Wir sollten nun dabei helfen, das zu ändern und die Sichtbarkeit von wienwork zu erhöhen. Und nebenbei die Kommunikation auf das nächste Level heben. 

wienwork ist ein soziales Unternehmen, das Menschen mit Behinderungen, Langzeitarbeitslosen und Jugendlichen mit Lernschwächen echte Chancen am Arbeitsmarkt verschafft. Es unterstützt beim (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben, beim Abschluss einer Lehre und auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

Kunde: wienwork
Branche: Responsible Business
Leistung: Beratung, Analyse, Interviews, Workshop, Strategie, Content Creation, Design
Zeitraum: 2026

www.wienwork.at

Gegenwart und Zukunft

wienwork hatte zwei große Ziele, bei denen wir sie unterstützen sollten. Einerseits die weitere Professionalisierung von interner und externer Kommunikation, andererseits die inklusive Wirkung des Unternehmens sichtbarer zu machen. Denn wienwork hatte hier mit verschiedene Hürden zu kämpfen. Viele Menschen haben das veraltete Bild einer »Behindertenwerkstatt« im Kopf, wenn sie an wienwork denken. Dabei ist wienwork ein komplexes Unternehmen mit sieben Geschäftsfeldern, bei dem Privatpersonen und Unternehmen zum Beispiel Digitaldrucke in Auftrag geben oder einen Gartenservice buchen können. Diese Geheimtipps wollten wir sichtbar machen und die Köpfe der Wiener Bevölkerung bringen.

Erst zuhören, dann erzählen

Um alle Ziele und Hürden zu konkretisieren, haben wir uns beim Projekt-Kickoff intensiv mit den Dialoggruppen und dem Status quo des Unternehmens auseinandergesetzt. Das ging am besten mit Interviews mit wienwork-Mitarbeiter*innen in Schlüsselpositionen. Auch die Geschäftsführung war natürlich dabei. Wir wollten herausfinden: Wie kommuniziert das Unternehmen nach außen, und wie wird es von außen wahrgenommen? Wie läuft der interne Kommunikationsprozess ab? Dabei haben wir schnell gemerkt: Die Menschen, die bei wienwork arbeiten, bringen echte Leidenschaft für ihre Arbeit und die Mission des Unternehmens mit. Nur hat kaum jemand diese Leidenschaft wahrgenommen. Höchste Zeit, das zu ändern.

Eine gemeinsame Linie finden

Die Interviewergebnisse waren unsere Basis für den ersten Workshop. Dabei lag der Fokus auf Kommunikation + Storytelling: Wie präsentiert sich wienwork, mit welchen Botschaften geht man nach außen? Diese Sammlung war wichtig, um herauszufinden, was dabei verbessert werden kann. Also haben wir Botschaften entwickelt, die für das Unternehmen und seine Mission stehen: wie ein Leuchtturm, an dem sich die gesamte Kommunikation orientiert, intern wie extern. Zum Abschluss haben wir sogar eine Storytelling-Übung gemacht, denn einzigartige und spannende Geschichten gibt es bei wienwork reichlich.Man muss sie nur richtig erzählen.

Struktur für den Kommunikationsalltag

In einem Folge-Workshop drehte sich alles um Prozessoptimierung. #gemeinsam mit wienwork haben wir eine Übung zu Kanälen und Prozessen gemacht. Dadurch wurde sichtbar, welche Anforderungen es an Inhalte, Materialien + Zuständigkeiten gibt. So kann in weiterer Folge gut funktionierender Content entstehen.

Außerdem haben wir mit visuellen Beispielen gezeigt, wie sich die umfangreichen Leistungen von wienwork mit klaren Zahlen nach außen kommunizieren lassen. Dazu zählen etwa, wie viele Gerichte täglich in den Restaurants von wienwork zubereitet werden, wie viele Menschen jährlich ausgebildet werden und wie viele Aufträge sie pro Jahr bearbeiten.

Mit konkreten Handlungsempfehlungen und strukturierten Prozessen für die interne kommunikative Zusammenarbeit fuhren die Mitarbeiter*innen von wienwork mit einem Kopf voller Input zurück in die Seestadt.

Jetzt sind alle im selben Boot

Nun hatte wienwork alles beisammen, was es für eine selbstbewusste Kommunikation braucht: klare Botschaften, die eigene Geschichte in Zahlen und Fakten, geschärfte Storytelling-Skills und eine Checkliste für die interne Abstimmung. Die Basis steht, jetzt geht es an die Umsetzung, und die ist laut Geschäftsführung bereits im Gange. Wir freuen uns schon auf die Ergebnisse!

Was haben wir gelernt?

Eine gute Story allein bringt nicht viel, wenn keiner davon weiß. Es ist wichtig, alle Personen an einem Tisch zu versammeln, um deren Erfahrungen zu sammeln und eine gemeinsame Geschichte daraus zu entwickeln. Und diese Geschichte dann weiterzutragen. Denn jede*r Multiplikator*in ist wichtig. Jede Empfehlung bringt enorm viel. Und die eigene, zufriedene Kundschaft ist dafür meistens die stärkste Botschafterin.

Mann mit Brille sitzt lächelnd auf einem Stuhl und schaut in die Kamera. Der Hintergrund ist unscharf.
Kontakt für mehr Infos:
Martin Verdino
Founder + Partner
Mehr Infos über Martin Verdino